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Kuriose Versicherungsfälle – hätten Sie das gedacht?

Versicherungen sind immer nur trocken und langweilig? Von wegen. Rund um das Thema Versicherungen gibt es die kuriosesten, aber auch lustigsten Geschichten. Hier ist der Kreativität der vermeintlich Geschädigten kaum Grenzen gesetzt: Ein Einbrecher, der die Hausbesitzer verklagt, ein Gläubiger, der seinen Hund als gottgegeben betrachtet oder eine missglückte Schönheits-OP. Wir stellen Ihnen die kuriosesten und schönsten Rechtsklagen sowie Versicherungsfälle aus (fast) allen Lebenslagen vor. In den USA sind dabei nicht nur die Möglichkeiten unbegrenzt, sondern auch die Versicherungsfälle.

Lesen Sie nachfolgend die kuriosesten Versicherungsfälle aus aller Welt – viel Spaß beim Wundern und Schmunzeln.

Eingesperrt in der fremden Garage

Stellen Sie sich vor, sie kommen von Ihrem Urlaub zurück und in Ihrer Garage erwartet Sie ein Einbrecher. Nachdem Sie den ersten Schock verdaut haben, kommt allerdings der nächste: Der Einbrecher verklagt Sie! Unvorstellbar, oder? In den USA allerdings tatsächlich so passiert. Denn dort sperrte sich ein Einbrecher versehentlich selbst in der Garage des Anwesens ein, in das er eben eingebrochen war. Dort musste er warten, bis die Bewohner acht Tage später von ihrer Reise zurückkehrten und ihn endlich befreien konnten. In dieser Zeit musste der Verbrecher auf Getränke und Nahrung, die in der Garage deponiert waren, zurückgreifen – dabei handelte es sich ausschließlich um Pepsi und Hundefutter. Nachdem er endlich befreit war, verklagte er die Bewohner auf 500.000 $ Schmerzensgeld, weil ihn die Situation seelisch so sehr zusetzte, dass er Depressionen davontrug.

kuriose Versicherungsfälle
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Der Hund Gottes

Ein gläubige Hundebesitzer aus Portland (Oregon) war fest davon überzeugt, Gott habe Ihm seinen Hund geschickt. Deshalb lag ihm das Wohl des Streuners besonders am Herzen und investierte mehrere Tausend Dollar in die Pflege des Hundes. Als er einen Hundesitter einstellte, passierte die Tragik: Der von Gott gesandte Hund entlief dem Hundesitter. Für das Herrchen keine Frage, Geld in Suchanzeigen und eine Hellseherin zu investieren. Es kam sogar so weit, dass er in der Nachbarschaft pinkelte, damit sein Hund seine Fährte aufnehmen und so zu ihm zurückfinden konnte. Als sein Geld knapp wurde, bediente er sich aus der Kasse seines Geschäfts und verklagte den Hundesitter auf 160.000 $ Schadensersatz. Diese Summe setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • 20.000 $ für Suchanzeigen
  • 30.000 $ für Schäden, die im Geschäft des Hundebesitzers entstanden
  • 10.000 $ für „Vorübergehender Verlust des speziellen Wertes“ – in diesem Fall der Hund
  • 100.000 $ für den emotionalen Schaden

Die Lehrkraft verhext

Nein, wir sind jetzt nicht in Hogwarts oder einer anderen Zaubererschule gelandet. Dieser Fall hat sich in einer normalen Schule in Oklahoma ertragen. Eine 15-jährige Schülerin hatte einige Bücher über Hexerei gelesen und behauptete von sich, sie sei eine „Wicca“ (altenglisches Wort für Hexe). Ihr Lehrkraft wurde daraufhin auf mysteriöse Weise krank, weshalb die Schule sie wegen Hexerei verklagte. Das Bundesgericht entschied, die Schülerin für 15 Tage von der Schule zu suspendieren und ihre Eltern mussten 6.000 $ Schmerzensgeld zahlen. Die Schülerin beteuerte allerdings, ihre Lehrkraft nicht absichtlich verflucht zu haben.

Fun Fact: Die Geschichte fand das Fernsehen so spannend und außergewöhnlich, dass es sie unter dem Titel „Not Like Everyone Else“ verfilmte.

kuriose Versicherungsfälle
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Die Lieblingshose ist weg

Haben Sie schon Erfahrung mit einer Schneiderei gemacht? Wie folgende Geschichte zeigt, kann ein Änderungsauftrag in der Schneiderei ganz schön teuer werden. In Washington DC brachte ein ahnungsloser Jurist seine Lieblingshose in eine Schneiderei, um sie dort ändern zu lassen. Doch als er sie wieder abholen wollte, war sie verschwunden. Die Schilder „Zufriedenheit garantiert“ und „Service am gleichen Tag“ hatten den Juristen daran glauben lassen, dass er seine Hose den richtigen Leuten anvertraut hatte. Die Enttäuschung, dass er an seinem ersten Arbeitstag als Verwaltungsrichter seine Lieblingshose nicht anziehen konnte, brachte ihn dazu, die Schneiderei zu verklagen. Von den drei Mitarbeitern forderte er jeweils 1.500 $ für alle 1.200 Tage, an denen die beiden Schilder bereits aushingen. Von den 67 Mio. Dollar verzichtete der Jurist auf 13 Mio. Dollar. Doch auch diese Summe wurde ihm nicht zugesprochen – er verlor den Prozess, seinen Job und die Hose tauchte auch nie wieder auf.

Telefongesellschaft wegen missglückter Schönheits-OP verklagt

Schönheits-Operationen sind eine teure Angelegenheit und sollten daher gut durchdacht sein. Die Suche nach einem professionellen und vertrauenswürdigen Schönheitschirurgen kann eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Eine Kanadierin aus Vancouver fand in einem Telefonbuch ihren Arzt des Vertrauens, der Ihre Schönheits-OP durchführen sollte. Doch die Fettabsaugung lief gründlich schief. Der Grund? Bei dem Arzt handelte es sich um keinen Schönheitschirurgen, sondern um einen Dermatologen (Hautarzt). Daraufhin verklagte die Patientin die Telefongesellschaft, weil diese schließlich den unqualifizierten Arzt gelistet hatte. Das Gericht gab ihr Recht und sie erhielt 1,2 Mio. Dollar Schadensersatz.

Da der Mann der Kanadierin aufgrund der missglückten Fettabsaugung den Sex mit ihr verweigerte, erhielt dieser 375.000 Dollar Schadensersatz.

kuriose Versicherungsfälle
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Auf heißer Bank den Po verbrannt

Sommer, Sport und „Aua“ – in Dallas konnte eine Sportbegeisterte das Spiel ihres Lieblings NFL-Teams nicht mehr genießen. Es herrschten knapp 38 °C als ein begeisterter Football-Fan das Spiel der Dallas Cowboys besuchen wollte. Doch bevor sie das Stadion betrat, setzte sich die Besucherin auf eine schwarz lackierte Bank vor dem Stadion. Was sie allerdings nicht erwartet hatte: die Bank war glühend heiß! Durch die hohen Temperaturen hatte sich die dunkle Bank so sehr aufgeheizt, dass sich die Frau Verbrennungen dritten Grades am Hinterteil zuzog. Daraufhin verklagte der Fan das NFL-Team auf Schmerzensgeld. Zwar hätte sie sich selbst denken könne, dass sich eine dunkle Bank bei solch einer Hitze aufgeheizt hat, aber die Klägerin hätte sich trotzdem ein Warnschild gewünscht.

Da hat der Ball sein Ziel verfehlt – oder doch getroffen?

Sportlich geht´s weiter: Stellen Sie sich vor, Sie sitzen entspannt bei einem Baseballspiel und dann kommt plötzlich der Ball genau auf Sie zugeflogen. Eigentlich ein Grund zur Freude, denn die meisten Fans wollen den Ball fangen und behalten. In diesem Fall ging der Ball allerdings direkt ins Gesicht einer Zuschauerin. Der Nachwuchs-Baseballspieler, der den Ball geworfen hatte, eilte sofort zur der Dame und vergewisserte sich nach ihrem Befinden. Obwohl sie beteuerte, es ginge ihr gut, kam im Nachgang die Klage: 150.00 $ Entschädigung für die Kosten der medizinischen Behandlung und eine unbekannte Summe an Schmerzensgeld.

kuriose Versicherungsfälle
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Über Hund gestolpert

Zum Schluss noch ein Fall aus Deutschland, denn auch hier geht es mal kurios zu. Als eine 61-jährige Dame aus Hamm in einem Reitsportgeschäft entspannt einkaufen gehen möchte, übersieht sie am Boden einen schlafenden Hund und stolpert über ihn. Dabei verletzte sie sich das Knie und verklagte die Hundebesitzerin auf 15.000 Euro Schmerzensgeld. Das Oberlandesgericht Hamm gab ihr Recht. In diesem Fall zahlte es sich aus, einmal nicht darauf zu achten, wohin man tritt.

Die astronomischsten Summen bei Schadensersatzforderungen hört man sicher vornehmlich aus den USA. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch in Deutschland bisweilen zu empfindlichen Schadensersatzsummen kam. Wollen auch Sie für jeden kuriosen Fall abgesichert sein? Dann entdecken Sie jetzt die Versicherungen der ERGO und schützen Sie sich, Ihre Familie und Ihr Vermögen vor den undenkbarsten Vorkommnissen.