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Lohnt sich eine Versicherung? -
Kosten Versicherung vgl. Kosten Schaden

Krankenversicherung, Kfz-Versicherung, Haftpflicht oder Hausratversicherung: Ein Großteil der Deutschen schließt im Laufe des Lebens eine Vielzahl unterschiedlicher Versicherungen ab. Betrachtet man die Beitragsausgaben privater Haushalte in Deutschland für Versicherungen so lagen diese im Jahr 2020 bei durchschnittlich 125,– € pro Monat. Mit einer Versicherung sichern Sie sich gegen den „Ernstfall“ ab, damit dank Schadensauszahlung des Versicherungsunternehmens die Kosten gedeckt sind oder nur zum Teil selbst getragen werden müssen. Doch ab wann sind Sie gut genug versichert und welche Versicherungen stellen lediglich eine monatliche finanzielle Belastung dar?

Pflichtversicherungen und sinnvolle Zusatzversicherungen

Ganz ohne jegliche Versicherung geht es in Deutschland nicht, schließlich gibt es gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen wie die Krankenversicherung oder die gesetzliche Rentenversicherung. Als Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung besteht die Möglichkeit einer privaten Krankenversicherung. Bei dieser ist jedoch mit steigendem Alter auch mit steigenden Beiträgen zu rechnen, weswegen die gesetzliche Krankenversicherung häufig die sinnvollere Wahl darstellt.

Die gesetzliche Rentenversicherung stellt in Hinblick auf die Altersvorsorge insbesondere für Angestellte einen wichtigen Baustein dar. Eine Möglichkeit die Altersvorsorge auszubauen, besteht im Rahmen der privaten Rentenversicherung. Diese stellt eine immer wichtiger werdende Chance dar, um sich und seinen Ehepartner gegen Altersarmut ausreichend abzusichern. Zu den privat finanzierten Rentenversicherungsmodellen zählen u.a. die Riester-Rente, Rürup-Rente und betriebliche Altersvorsorge, welche durch Zulagen oder steuerliche Entlastung staatlich gefördert werden. Fondgebundene private Rentenversicherungen sowie Lebensversicherungen bilden weitere beliebte Modelle der privaten Altersvorsorge. Wenn Sie im Alter nicht auf den gewohnten Lebensstandard verzichten möchten, ist es durchaus sinnvoll sich schon in jungen Jahren mit dem Thema der privaten Altersvorsorge zu befassen. Hinsichtlich der privaten Absicherung sollte beim Versicherungsvertrag auf eine möglichst flexible Gestaltung der Zahlungsbeiträge geachtet werden. Bei dem Versicherungsanbieter ERGO ist der Abschluss einiger Modelle der privaten Altersvorsorge bereits ab einem Beitrag von 25,– € pro Monat möglich.

Für die Halter eines Fahrzeuges kommt in Deutschland die Kfz-Haftpflicht als weitere Pflichtversicherung hinzu. Die Haftpflichtversicherung beschränkt sich im Schadensfall jedoch nur auf die Entschädigung des Schadens an der jeweils anderen Person und deren Auto bzw. Sachgegenstand. Das bedeutet, dass Schäden, die an Ihrem Auto entstanden sind, nicht mitversichert sind.

Hierbei besteht die Möglichkeit den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsschutz durch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung auszubauen. Wann dies sinnvoll ist, wird anhand des folgenden Beispiels erläutert:

Haftpflicht

Die meisten Fahranfänger legen sich einen älteren Kleinwagen zu, der seine besten Tage bereits hinter sich hatte und bei welchem eine kleine Delle beim Einparken nicht weiter schlimm ist. Hierbei reicht eine Haftpflicht vollkommen aus. Denn in diesem Fall ist bei einem Verkehrsunfall der Schaden am Wagen zwar ärgerlich aber übersteigt meist nicht die Kosten, die eine freiwillige Zusatzversicherung mit sich bringt.

Teilkasko

Im Leistungsumfang einer Teilkaskoversicherung sind auch einige Schäden am eigenen Auto abgedeckt. Dies beinhaltet unter anderem Unwetterschäden die z.B. durch Hagel verursacht wurden, Marderschäden, Schäden durch Brand sowie Glasbruch und Diebstahl.

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens oder bei selten genutzten PKWs genügt meist die Teilkasko-Versicherung. Bei einem jährlichen Teilkaskobetrag von beispielsweise 250,– € muss abgewogen werden, ob für die Reparatur von z.B. durch einen Hagelschaden verursachten Schäden eine Versicherung notwendig ist oder diese aus eigener Tasche bezahlt werden kann. Es empfiehlt sich bei Autos, die zwar schon ein paar Jahre alt, jedoch noch mehr als 5.000,– € wert sind die relativ günstige und zeitgleich umfangreichere Teilkasko-Absicherung zu wählen. Hierbei ist zu beachten, dass bei der Teilkasko keine durch Eigenverschulden verursachten Schäden abgedeckt sind, sondern ausschließlich Risiken, auf die kein Einfluss genommen werden kann wie z.B. Unwetterschäden.

Tipp: Je höher die Selbstbeteiligung desto geringer fällt der monatliche bzw. jährliche Versicherungsbetrag aus.  

Vollkasko

Beim Kauf eines Neuwagens, Leasingautos oder eines wertvollen Oldtimers sollten Sie eine Vollkasko-Versicherung abschließen. Im Gegensatz zur Teilkasko ist Ihr Auto bei der Vollkasko-Versicherung auch bei selbstverschuldeten Schäden z.B. einem eigen verursachten Unfall sowie bei Vandalismus abgesichert. Dies kann gerade bei neuwertigen Fahrzeugen oder hochpreisigen Oldtimern sehr ärgerlich sein, wenn die Summe aus eigener Tasche gezahlt werden muss.

Tipp: Beim Abschluss einer Vollkasko Versicherung sollte darauf geachtet werden, dass bei einem Totalschaden möglichst lange der Neuwert des Wagens erstattet wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich eine Vollkasko-Versicherung für folgende Autos lohnt:

Handelt es sich um ein älteres Fahrzeug oder ein Fahrzeug mit geringerem Wert bietet es sich an zur Teilkasko zu wechseln, da diese bei Unfällen den Zeitwert des Autos erstatten. Bei einem sehr alten und günstigen Fahrzeug wird von einer Kasko-Versicherung abgeraten. Hier genügt die gesetzlich festgelegte Haftpflichtversicherung.

Welche Versicherung lohnt sich?

Laut einer Statista-Studie stehen neben den bereits genannten Versicherungen aus dem Gesundheitsbereich und der Kfz-Versicherung die private Haftpflicht und Hausratversicherung an nächster Stelle der in Deutschland meist abgeschlossenen Versicherungen.

Privathaftpflichtversicherung

Der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung gilt als unverzichtbar. Ganz gleich, ob einem das teure IPhone des besten Freundes versehentlich aus der Hand fällt oder der Sohn beim Fußball spielen im Garten unglücklicherweise die Fensterscheibe des Nachbarn trifft. Die Privathaftpflichtversicherung greift bei nicht absichtlich verursachten Sach- und Personenschäden und ist ein Muss für jeden, der bei leichtsinnigen Missgeschicken des alltäglichen Lebens nicht in die eigene Tasche greifen möchte. Dabei dürfen Sie nicht vergessen, dass eine hohe Schadenssumme schneller entstehen kann als Sie denken. Geht beispielsweise die Schlüsselkarte für eine Schließanlage verloren, die Zugang zu den Räumlichkeiten des Arbeitgebers gewährt, kann hierbei mit mehreren Tausend Euro für die Installation des neuen Schließsystems und die Erstellung der zugehörigen Schlüsselkarten gerechnet werden. Als Schadensverursacher haften Sie ohne private Haftpflichtversicherung mit Ihrem gesamten Vermögen für den verursachten Schaden. Das kann insbesondere bei größeren Unfällen zu finanziellen Engpässen oder im Ernstfall sogar zum finanziellen Ruin führen. Daher ist der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung eine der Must-Have Versicherungen, die man abgeschlossen haben sollte.  

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung ersetzt im Falle von Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus und Naturgefahren wie z.B. Sturm oder Hagel den gesamten Hausrat.  Hierzu zählen unter anderem Möbel, Einrichtungsgegenstände, Elektrogeräte sowie Wertgegenstände. Bei der Hausratversicherung kommt es in erster Linie auf den Wert der Einrichtung an. Sind Sie finanziell in der Lage für die entstandenen Schäden aufzukommen? Wer keine wertvollen Haushaltsgegenstände besitzt oder wer bereit ist die Wiederbeschaffungskosten zu zahlen, benötigt keine Hausratversicherung. Jedoch sollte der Wert eines gesamten Hausrates nicht unterschätzt werden. Der angemessene Wert eines Hausrates kann schnell und unkompliziert ermittelt werden, indem die Quadratmeteranzahl mit ca. 650,– € multipliziert wird. Wenn Sie im Schadensfall nicht die Kosten für entwendete Gegenstände und Reparaturmaßnahmen übernehmen können oder wollen, sollten Sie eine Hausratversicherung abschließen.

Wohngebäudeversicherung

Eine Wohngebäudeversicherung greift, sobald Ihre Immobilie beschädigt oder zerstört wird. Hierbei werden die Kosten von Schadensfällen – verursacht durch beispielsweise einen Wasserrohrbruch oder Hagelschäden, bis hin zum Alptraum eines jeden Hausbesitzers, dem Brand des Eigenheims – von der Versicherung übernommen. Da es sich in diesen Fällen in der Regel um eine sehr hohe Schadenssumme handelt, sollten Sie als Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung nicht auf den Versicherungsschutz des geliebten Eigenheims verzichten.

Unnütze Versicherungen

Nachdem die wichtigsten und lohnendsten Versicherungen betrachtet wurden, kommen wir nun zu den Versicherungen, auf die man ruhigen Gewissens verzichten kann. Ein Beispiel hierfür ist die Brillenversicherung. Denn den Preis einer Brille oder Kontaktlinsen bringen die meisten Menschen aus eigener Tasche auf, ohne in finanzielle Nöte zu geraten. Möchte man dennoch eine Brillenversicherung abschließen sollte darauf geachtet werden, den Erstattungsrahmen möglichst auszureizen, um bei dieser Versicherung am Ende nicht draufzahlen zu müssen.

Eine Ergänzung der oben genannten Hausratversicherung wird oft in Form einer zusätzlichen Versicherung für Glasbruch oder Fahrraddiebstahl angeboten. Dabei kann oftmals auf diese Zusatzversicherungen verzichtet werden, da der Diebstahl eines Fahrrads nicht die wirtschaftliche Existenz bedroht. Eine Fahrradversicherung ist somit ausschließlich bei teuren Fahrrädern sinnvoll, wenn diese nicht bereits in der Hausratversicherung enthalten sind. Im Standardtarif der meisten Hausratversicherungen ist der Glasschutz in einem gewissen Umfang enthalten z.B. wenn der Schaden durch äußere Einflüsse wie einen Einbruch oder einen Sturm entsteht. Da zerbrochenes Geschirr oder Vasen keine immensen Schadenssummen verursachen ist dieser Zusatzbaustein ein Nice-to-have jedoch kein Muss. Vor dem Abschluss einer solchen Versicherung sollte zudem immer geprüft werden, ob im Schadensfall eine andere Versicherung wie die Haftpflicht diese Leistung in Ihrem Versicherungsschutz bereits abdeckt.